Alternativen zur Bebauung der Elisabeth-Aue in Blankenfelde im Nachbarort Französisch Buchholz nutzen

Veröffentlicht am 27.04.2016 in Stadtentwicklung

Die SPD Französisch Buchholz steht der Bebauung der Elisabeth-Aue weiterhin kritisch gegenüber, sie ist jedoch dialogbereit.

Wir erkennen die Notwendigkeit eines preisgünstigen Wohnungsbaus durch städtische Wohnungsbaugesellschaften an - gerade vor dem Hintergrund des starken Zuzugs nach Berlin. Wir stehen zu den politischen Zielen, möglichst viel Wohnraum auch für niedrige Einkommen zu schaffen. Wir sehen aber auch, dass es zur Bebauung der Elisabeth-Aue aus ökologischen, ökonomischen und insbesondere aus verkehrstechnischen Gesichtspunkten Alternativen innerhalb der Bezirksregion Französisch Buchholz gibt.  Daher wollen wir mit der folgenden Ausführung die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt anregen, alternativ eine Bebauung innerhalb von Französisch Buchholz, beginnend vom Hugenottenplatz, Navarra-Platz, Triftstraße bis zur Bucher Straße und entlang der Bucher Straße in Betracht zu ziehen.

Dabei bestärken uns vor allen Dingen die Erkenntnisse aus den Veranstaltungen, die wir mit Bürgerinnen und Bürgern vor Ort im Ortsteil durchgeführt haben: Die Buchholzer*Innen stehen dem Wohnungsbau offen gegenüber, sie wollen aber wohlüberlegte Lösungen und Umsetzungen, die im Einklang mit den Interessen der hier lebenden Menschen entwickelt werden.

Wir stehen zudem der Bebauung einer grünen Wiese kritisch gegenüber, da die Versiegelung von Ackerboden damit noch weiter voranschreitet.

Eine Veranlassung der Überprüfung des Flächennutzungsplanes (FNP) zu den Gewerbegebieten Pankow-Nord, hier: Bucher Straße/Schönerlinder Straße, wäre in diesem Zusammenhang angeraten. Dieses Gebiet ist seit 25 Jahren, bis zum jüngsten Aufstellen zweier Windräder an der Schönerlinder Straße, ungenutzt.

 

Deshalb fordern wir diese Fläche innerhalb von Französisch Buchholz für den Wohnungsbau (Mischbebauung). Vom Hugenottenplatz, Navarra-Platz, Triftstraße bis Bucher Straße und entlang der Bucher Straße mit der Schönerlinder Straße (B 109) nach Brandenburg gibt es viele Flächen, die sich für sofortigen Wohnungsbau eignen. In diesem Zusammenhang könnte man zudem überlegen, die städtebaulichen Defizite, beispielsweise am Hugenottenplatz, zu beheben. Auch die verkehrstechnische Erschließung wäre mit der Bebauung Bucher Straße (Französisch Buchholz) einfacher, da es hier zwei Autobahnanschlüsse gibt und der begonnene S-Bahnhof fertig gestellt werden könnte. Dadurch würde man die enge Verkehrssituation, die bei der Bebauung Elisabeth-Aue zwingend abzusehen ist, verträglich gestalten und Lübars, Blankenfelde, Französisch Buchholz und Karow würden nicht zu Nadelöhren.

Wir schätzen den Willen zur Schaffung von neuem und bezahlbarem Wohnraum. Aber auf der Elisabeth-Aue ist das schwerer als auf anderen Flächen in der näheren Umgebung umzusetzen. Während die Elisabeth-Aue frühestens 2019 weitestgehend startklar sein soll, könnte an der Bucher Straße relativ schnell begonnen werden. Unser Eindruck ist, dass ökologische, ökonomische, aber auch verkehrliche Gesichtspunkte für eine alternative Bebauung an der Achse Hugenottenplatz, Navarra-Platz, der Triftstraße, Bucher Straße und entlang der Bucher Straße sprechen.

 

Die SPD Französisch Buchholz ist dialogbereit und offen für eine Meinungsbildung.

 

 

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